So war das diesjährige Reeperbahn Festival

Das Reeperbahn Festival ist nun seit einer guten Woche überstanden und so langsam hat man das Event auch wieder aus den Knochen. Bei über 600 Bands in mehr als 80 Locations blieb wenig Zeit für Schlaf und Verschnaufpausen.

Über 45.000 Menschen strömten in der letzten Woche in die Hansestadt um sich einen Eindruck vom 13. Reeperbahn Festival zu verschaffen. Unter ihnen waren mehr als 5500 Fachbesucher aus 56 verschiedenen Ländern – beeindruckende Zahlen die sich sehen lassen können. Das Festival wächst und wächst, was sich jedoch nicht nur an blanken Zahlen messen lässt. Nein, das Festival wird auch zunehmend politischer, gesellschaftsorientierter und stellt viele (richtige) Fragen an die Zukunft der Musikindustrie.

So widmete das Festival als Teilnehmer des „Keychange Projekts“ den zweiten Tag beispielsweise ausdrücklich den Frauen innerhalb der Musikbranche. Dieses Projekt entstammt der britischen Initiative PRS Foundation, die im Jahr 2020 gerne genauso viele Frauen wie Männer auf den Bühnen einer von Männern dominierten Branche sehen möchte.

Im Line Up griff as Festival nicht nur auf ein Pop-affines, nischiges Repertoire zurück, sondern glänze auch mit großen Namen. So kamen unter anderem der britische Singer-Songwriter Passenger und die Indietronic-Band Metronomy, die ebenfalls Großbritannien ihr Zuhause nennt.

Eine weitere Überraschung bot das Festival am Freitag auf, in dem es Muse als Secret Headliner auf der Warner Music Night aus dem Ärmel zog. Neben all den Zahlen auch etwas, an dem sich das Reeperbahn Festival im nächsten Jahr messen lassen muss.

Weitere Infos zum Line Up, Recaps uvm. findet Ihr auf www.reeperbahnfestival.de

 

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